31. Oktober 2014

Deutsche sparen beim Heizen

Studie: Um Wohnnebenkosten zu senken, dreht die Mehrheit die Heizung runter

Bibbern um zu sparen: Mehr als 90 Prozent der Deutschen machen aufgrund hoher Energiepreise Abstriche beim Heizen. Foto: Kirill Linnik, shutterstock

Die Wohnnebenkosten steigen seit Jahren und werden zu einer immer größeren Belastung. Vor allem steigende Energiepreise machen Mietern und Eigentümern zu schaffen. Um die Nebenkosten trotzdem so gering wie möglich zu halten, machen 93 Prozent der Deutschen Abstriche beim Heizen. Das ergab eine repräsentative Umfrage von ImmobilienScout24 unter 1.035 Teilnehmern.

Jeder Zweite heizt nur, wenn er sich zuhause aufhält oder zieht lieber wärmere Sachen an, als die Heizung voll aufzudrehen. Knapp die Hälfte der Befragten heizt einen oder mehrere Räume sogar überhaupt nicht. Besonders der Flur (59 Prozent), das Schlafzimmer (49 Prozent) und die Küche (41 Prozent) bleiben im Winter oft kalt. Und auch Gäste müssen frieren oder sich rechtzeitig ankündigen, da Gästezimmer und WC ansonsten unbeheizt bleiben, so das Studienergebnis.

Wärmedämmung hält Heizwärme im Raum
Ohne kalte Innenräume und dicken Pullover kommen Bewohner wärmegedämmter Wohnhäuser durch den Winter. Eine Dämmung der Außenwände spart bis zu 30 Prozent Heizkosten ein, denn über die Fassade geht kaum mehr Heizwärme verloren. Auskunft darüber, wie viel Energie konkret eingespart werden kann, gibt der Energiesparrechner von Caparol.

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